Informationen für Jugendämter
und Kooperationspartner
Qualität, Fachliche Arbeit und Zusammenarbeit
Die ISF Familienhilfe unterstützt Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien sowohl ambulant als auch stationär in herausfordernden Lebenssituationen. Unser Ziel ist es, die individuellen Stärken der Klient*innen zu fördern, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und eine nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung
Unsere pädagogischen und organisatorischen Abläufe sind standardisiert und werden regelmäßig überprüft, um eine kontinuierliche Verbesserung unserer Arbeit sicherzustellen. Wir nutzen Evaluationen, Supervision, interne Qualitätsdialoge sowie Fort- und Weiterbildungen, um fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben. Alle zwei Wochen finden strukturierte Team- und Fallbesprechungen statt, in denen Erfahrungen ausgetauscht und Lösungsstrategien entwickelt werden. Bei Bedarf ziehen wir unsere internen INSOFA-Fachkräfte hinzu, insbesondere für komplexe Fälle nach § 8a SGB VIII.
Neue Fachkräfte werden systematisch eingearbeitet und durch Praktika oder Hospitationen in unsere Arbeit eingeführt. So gewährleisten wir, dass fachliche Kompetenz und Erfahrung kontinuierlich weitergegeben werden.
Personaleinsatz und Kompetenzen
Unsere Fachkräfte erfüllen alle fachlichen Voraussetzungen nach § 72 SGB VIII und bringen neben ihrer Qualifikation persönliche Eigenschaften mit, die für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien essenziell sind: Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit, Geduld, Zuverlässigkeit, Kooperationsbereitschaft, Flexibilität, Belastbarkeit, Alltagskompetenz sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Interkulturelle Kompetenz und Mehrsprachigkeit sind für uns ebenfalls zentrale Kriterien, um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Klient*innen gerecht zu werden.
Räumliche und sächliche Ausstattung
Unser Büro liegt zentral in der Nähe der Mülheimer Haltestelle Stadtmitte und erstreckt sich über zwei Etagen. Alle notwendigen modernen Kommunikationsmittel stehen unseren Klient*innen zur Verfügung. Ämter, Schulen und Institutionen sind fußläufig erreichbar, dennoch können Gespräche jederzeit ungestört in unseren großzügigen Räumen stattfinden.
Hilfeplanung und Zusammenarbeit
Nach Eingang einer Fallanfrage prüfen wir zunächst intern unsere Kapazitäten. In der Kennenlern- und Anamnesephase werden Vertrauen aufgebaut, Bedarfe geklärt und die nächsten Schritte gemeinsam mit der Familie besprochen. Unsere Fachkräfte strukturieren die Arbeit nach individuellen Bedürfnissen, greifen auf einen breit gefächerten Methodenmix zurück und betrachten die Klientinnen stets als Expertinnen ihres eigenen Lebens. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei ein zentrales Prinzip.
Für jedes Hilfeplangespräch erstellen unsere Fachkräfte schriftliche, ressourcenorientierte Verlaufsberichte gemäß § 36 SGB VIII. Diese Berichte dokumentieren den bisherigen Fortschritt, erreichte Ziele, mögliche Perspektiven und dienen als Grundlage für die Abstimmung mit dem Jugendamt und anderen Institutionen. Auch die Familien werden altersgerecht in die Berichte und die Besprechungen einbezogen.
Dokumentation und Datenschutz
Für jeden Fall führen wir eine digitale und analoge Akte, in der alle relevanten Informationen zur Hilfeplanung, Verlauf, Vereinbarungen und Zielüberprüfungen gesammelt werden. Die Dokumentation erfolgt regelmäßig nach jedem Kontakt mit Familien oder Kooperationspartnern. So gewährleisten wir Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Nachweisbarkeit der erbrachten Leistungen.
Die Akten werden sicher verwahrt und digitale Daten durch Passwörter und weitere Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Unser interner Datenschutzbeauftragter steht den Familien jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Abschluss und Nachbetreuung
Zum Ende einer Hilfemaßnahme werden die Ergebnisse zusammengefasst und in einem Abschlussbericht dokumentiert. In einem gemeinsamen Abschlussgespräch mit allen Beteiligten wird der Fokus auf die erreichten Ziele und weiterentwickelten Ressourcen gelegt. Dabei bereiten wir Kinder und Jugendliche altersgerecht auf den Übergang vor.
Auch nach Abschluss der Hilfe stehen wir den Familien bei Bedarf beratend zur Seite und unterstützen sie bei der erneuten Anbindung an Hilfsangebote oder Netzwerke. Auf diese Weise sichern wir eine nachhaltige Wirkung unserer Arbeit und bieten den Familien langfristige Unterstützung.