Arbeitsgrundlagen

Unsere Arbeitsgrundlagen leiten sich aus dem Ziel ab, Familien, Kindern und Jugendlichen qualifizierte Hilfe in Problem- und/oder Krisensituationen, durch verschiedene Angebotsformen, anzubieten. Die interkulturellen und religiösen Besonderheiten der Klienten finden bei uns besondere Beachtung. Unsere Arbeitsweise ist grundlegend ressourcenorientiert und sieht den Klienten als  „Fachfrau und Fachmann“ in der Suche nach neuen Lösungen und Ideen.

Die Arbeitshaltung der ISF ist geprägt durch Weltoffenheit, Toleranz, Allparteilichkeit und eine wertschätzende Grundhaltung. Mit der Beachtung dieser Leitlinien möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die grundlegenden Werte der Demokratie und des Zusammenlebens von Menschen, bei Anerkennung ihrer ethnischen und sozialen Zugehörigkeit, in unserem Wirkungskreis realisiert werden.

Zielgruppen der ISF sind

  • Familien (Kinder, Jugendliche und deren Eltern), die bei der Bewältigung von Krisen, Erziehungsschwierigkeiten sowie konkreten Alltagsproblemen sozialpädagogische Unterstützung und Hilfen benötigen
  • Familien und Jugendliche in Notlagen
  • Familien und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • alleinerziehende Eltern
  • binationale Familien und Partnerschaften sowie deren Kinder.

Die Mehrsprachigkeit und die umfassenden Kenntnisse der Traditionen und der Mentalität vieler Herkunftsländer der Klienten ermöglichen uns die Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden und die ersten Brücken zur Gesellschaft und zur Selbsthilfe aufzubauen. Wir verstehen uns bei diesem Prozess als fachliche Begleitung und folgende Ziele möchten wir erreichen:

  • Aktivierung der eigenen Potentiale der Familien zur Lösung ihrer Probleme und zur integrativen Teilhabe in der Gesellschaft.
  • Sicherung und Verbesserung der Kommunikation unter Familienmitgliedern selbst (zwischen Eltern und Kindern, bei Konflikten zwischen den Generationen) und zwischen den Klienten und den betroffenen Institutionen und Einrichtungen (Schulen, Ämtern, Ärzten, etc.)
  • Unterstützung der Eltern in ihren Erziehungsaufgaben und bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen. Stärkung ihrer Erziehungskompetenzen und der Befähigung zum eigenständigen und organisiertem Handeln im Alltag.
  • Erkennung von strukturellen und akuten Problemen und Entwicklung der Kompetenzen, die die Familie dazu befähigen, sich selbst innerhalb des formellen und informellen Hilfesystems Lösungsansätze zu erarbeiten.
  • Unterstützung und Hilfe zur Verbesserung von Teilhabechancen bei der Ausbildung und bei der Bildung von Migrantenfamilien, Entwicklungs- und Bildungsförderung der Kinder. Denn die berufliche Integration ist für ein selbständiges und gleichberechtigtes Leben von zentraler Bedeutung .
  • Befähigung der Familien zur Bewältigung der Belastungen aus der Migrationsbiographie, sowie des Lebens in der Aufnahmegesellschaft.
  • aktive Hilfe zur Integration und Mithilfe beim Aufbau eines Selbst-Hilfe-Netzwerks vor Ort für die Zukunft. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier das Ziel.